Bring dein Hirn zum Leuchten- Besser lernen

Bring dein Hirn zum Leuchten- Besser lernen

Das Lernen lernen

Transkript

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00:00:04: Du hörst den Podcast zum Lernen lernen von und mit Jens Fog, Leiter der Akademie für Lernmethode.

00:00:19: Bring dein Hirn zum Leuchten.

00:00:35: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode unseres Podcastes.

00:00:40: bring dein Hirnen zum leuchten.

00:00:43: Hier ist wieder dein Jens.

00:00:44: ich freue mich dass du eingeschaltet hast.

00:00:48: Ich hatte ja in den letzten Episoden ein bisschen darüber gesprochen, was wir alles so unternommen haben um zwanzigjähriges Jubiläum zu feiern.

00:01:00: Und bei der Gelegenheit hatte ich auch darüber gesprochen dass wir einen wunderbaren Zettungsartikel bekommen haben und die ich hätte jetzt gar nicht soweit ausgeholt.

00:01:13: also muss man Zu sagen, also das Wichtigste was uns am BEM Fest war.

00:01:19: gut wir gucken zurück.

00:01:21: Was wir alles geschafft haben wissen wir aber was wir machen wollen?

00:01:25: Das ist eigentlich viel viel wichtiger.

00:01:27: Also das war ja denn die Sache mit den Zukunftspaten und den Schülercoaches und die neuen Ausbildung mit Laura sehr und Lauras Lernhotel und all diese Sachen.

00:01:37: Die sind ja erstmal das was uns jetzt gerade beschäftigt.

00:01:40: Aber rückwirkend ist doch so einiges passiert.

00:01:45: Und als die Journalisten bei uns waren, wollte sie natürlich erst mal wissen wie ist denn das überhaupt losgegangen?

00:01:53: Warum hast du überhaupt die Akademie gegründet?

00:01:55: Du warst doch Lehrer, du warst noch begeisterter Lehrer, aber auch Vereinsvorsitzender von den Woodstree Giants Basketball... Wie ist es eigentlich los gegangen?

00:02:06: und dann ist ja eine Sache klar!

00:02:08: Ist jetzt zwanzig Jahre her, man weiß das noch ziemlich genau, Im eigentlichen Los gegangen ist es, also fasziniert haben mich Lernmethoden eigentlich schon immer und zwar noch weit vor meinem Studium.

00:02:24: Also während meiner Schulzeit hatte ich keine weil sich hatte das Glück dass es mir relativ leicht gefallen war den Unterrichtsstoff zu bewältigen.

00:02:35: da musste auch nicht so wahnsinnig viel pauken.

00:02:38: aber Lern-Methoden an sich hatte ich eigentlich nicht Als ich dann bei der Armee war, ich war ja mal drei Jahre bei der Nationalen Volksarmee.

00:02:47: Da war es so langweilig, dass ich mir ein Buch besorgt hatte und dann eine hunderte Liste auswendig gelernt hat, das Major- oder Mastersystem.

00:02:59: Das konnte ich ziemlich gut.

00:03:00: Ich habe meine Mitstreiter damit benärft, die mussten das irgendwann mal auch lernen.

00:03:09: Kommunitone, mit dem ich dann zusammen im Studentenwohnheim gewohnt habe.

00:03:14: Dann haben wir diese Sachen immer gemacht und geübt haben wir immer an irgendwelchen roten Ampen.

00:03:19: Dann wurde runtergerattet.

00:03:20: Mal sehen wie weiter kommen usw.

00:03:23: So.

00:03:23: und dann hab' ich ja studiert und da ist es mir gar nicht so richtig aufgefallen dass da gar keinen Groß was mit Lernmethoden unterwegs war.

00:03:31: Na gut!

00:03:31: Und dann habe ich ihn unterrichtet und es hat mir Spaß gemacht als vom Studium kam.

00:03:39: Und als ich so nach ein, zwei Jahren mal kurz innegehalten hatte und gesagt, was ist denn eigentlich ... wie kann dann sowas sein?

00:03:47: Ich verstehe das fast nicht.

00:03:49: Ich mache einen interessanten Unterricht.

00:03:51: die Kinder hören mir zu.

00:03:52: Die sind nicht undiszipliniert sie nicht unkonzentriert.

00:03:55: aber warum schreiben die da nicht alles eins und zweit?

00:03:58: weil ich habe es ihnen doch gesagt und Dann wurde mehr eigentlich erst klar.

00:04:04: Das liegt an dir Du hast überhaupt gar keine Methoden.

00:04:08: Du erzählst ihnen das, du machst Geschichten draus und so was.

00:04:11: alles ist gut und schön aber eine Methode haben die Schüler gar nicht.

00:04:16: So dann habe ich angefangen Bücher zu wälzen.

00:04:20: wo findet man etwas?

00:04:22: Und hab natürlich, na ja sagen wir mal zur DDR-Zeiten nicht so wahnsinnig viele Bücher dazu gehabt.

00:04:28: Aber wir hatten auf jeden Fall dann nach der Wende plötzlich in Zugang zu ganz anderen Büchern, unter anderem viel mehr besonders wäre Birkenpiel in die Hände mit ihrem Stroh im Kopf.

00:04:41: Das war so eine ganz andere Herangehensweise.

00:04:44: natürlich hatten wir dann möglichst noch Sachen von Montessori und Pestalozzi und wie sie alle hießen das habe ich natürlich alles verschlungen.

00:04:55: und weil es so toll war und dachte Mensch Da müsste es da eigentlich ein bisschen mehr draus machen.

00:05:03: Und dann kam noch eine Sache dazu, ich war ja nur wie gesagt schon Vereinsvorsitzender mit den Basketballern und ich habe natürlich dafür gebrannt und konnte Leute dafür begeistern.

00:05:15: Ich habe Kinder zum Basketball gebracht wo die gesagt haben Gottes Willen also der wird doch niemals im Wald fangen.

00:05:22: doch später wurde einer unser Besten.

00:05:26: Also Da hatte ich mich schon das erste Mal für eine Sache ganz besonders begeistern können.

00:05:32: Und dann kamen aber meine Kollegen aus der Schule und sagten, ja du willst ja immer nur, dass sie so Sport machen?

00:05:37: Ah die sollen lernen!

00:05:38: Deswegen sind die nämlich an der Schule.

00:05:39: Wir waren natürlich am Gymnasium also ha ha... da geht dann Sport.

00:05:43: Naja gut, Sport kann man ja auch mal machen.

00:05:46: Aber das Lernen ist ja das Entscheidende.

00:05:49: Dann habe ich mir gesagt, passt mal auf euch werde ich was zeigen gehen mache ich NAAG Gehirnjogging Und dann hole ich mir hauptsächlich meine Sportler, meine besten Sportleien die ich halt immer wieder freisteilen will.

00:06:01: Dann sind sie aber nachher besser als eure Schüler und gesagt getan das habe ich genau gemacht und damit war sozusagen der Grundstellen gelegt dass was irgendwann mit Lernmethoden mal ins Leben kam also dieser AG war sozusagen das erste.

00:06:17: ich hatte vor vier fünf Tagen hatte ich tatsächlich mal jemand getroffen sagt ah vorwürfen so noch Damals, da hatten sie die Akademie noch gar nicht.

00:06:25: Da hatte man diese AG, da war ich nämlich drin.

00:06:27: Es hat gesagt, ah ja, ich kann mich sehr gut einhalten natürlich!

00:06:31: Das hat wirklich auch großen Spaß gemacht.

00:06:34: und dann habe ich nun schon an die ersten Seminare gegeben und so weiter.

00:06:38: und irgendwann sagte man, jetzt sind ein paar eigene Sachen entstanden wie zum Beispiel Almut-Technik Und die Mindmaps habe ich ja doch ein bisschen anders gemacht und das Spiel Spidolino Diese drei Dinge waren sozusagen jetzt der Startschuss an Produkten, dass man sagt, lass uns mal eine Firma draus machen.

00:07:00: Und dann hieß die Lernwerkstatt Vogt und das habe ich natürlich erst einmal alleine gemacht.

00:07:05: Ich hatte einen ganz geringen Jahresumsatz.

00:07:09: Ich weiß nicht so zweitausend Euro, ja so manchen Euro.

00:07:13: Ich habe immer gerade überlegt ob das Markt war noch ein Euro?

00:07:16: Ja genau!

00:07:18: Dann...ich weiß auch noch ganz genau wie weit.

00:07:21: brauchte er denn einen Shop, es hatte mir den Schüler gebaut und gesagt ja das mache ich ihnen gar kein Problem.

00:07:27: Und dann hat man das erste Mindmap reingestellt und noch ein zweites und noch drittes und irgendwann mal zehn oder zwölf und dreizehn.

00:07:36: Keiner hat's gekauft!

00:07:37: Wir wussten nichts damit anzufangen.

00:07:39: die Leute also erstens hatte ich natürlich nicht den Zulauf also weil mich ja noch gar keiner kannte.

00:07:44: andererseits wenn man dann was gefunden hat sagt hey was ist das denn?

00:07:48: Was soll ich da mit?

00:07:49: Also das ist ein Erklärungsbedurftiges Produkt.

00:07:52: Das war mir irgendwie schon klar, aber der Shop gab es auch noch nicht so her.

00:07:57: und dann nach genau sechs Monaten gab's den ersten Verkauf.

00:08:04: Ein Mindmap, im Wert von zwei Euro.

00:08:08: Bis zum Herbst hatte ich das verdoppelt.

00:08:11: Da hatte ich schon zwei Mindmaps verkauft also waren wir schon bei vier Euro.

00:08:16: Na ja!

00:08:17: So ging das tatsächlich los.

00:08:20: Ja, das hat sich dann ein kleines bisschen verändert mit der Zeit.

00:08:24: Dann wurde es immer mehr und irgendwann konnte ich dann also meine Anne dafür überzeugen und gesagt, Anna stoß zu mir!

00:08:34: Das wäre sehr toll!

00:08:36: Vorher hatte ich allerdings noch einen Sabbatja genommen.

00:08:38: muss man auch dazu sagen Ich habe ja das parallel gemacht zum Lehrerberuf?

00:08:44: aber Ja, praktisch nach der Wende durften wir Lehrer in Brandenburg.

00:08:51: Wir haben uns ja sozusagen freiwillig dafür bekannt dass wir nur zwei Drittel arbeiten dürfen und natürlich auch nur einen Zweidrittel Lohn kriegen sonst müsste man von uns mindestens ein Drittel rausschmeißen.

00:09:09: Wenn wir aber alle solidarisch miteinander sind, dann würde das reichen für ein Jahr lang zwei Drittel zu arbeiten.

00:09:17: Ja... Ein Jahr lang!

00:09:19: Aus diesem Jahr lang wurden ich glaube zehn oder zwölf Jahre.

00:09:24: Also wo wir weiterhin zwei Drittel gearbeitet haben es gab welche die haben vollgearbeitet.

00:09:29: Gott sei Dank meine Frau denn hat ihr das Geld rein gebracht und ich hatte den tatsächlich deutlich weniger Stunden Und aber auch mehr Zeit.

00:09:39: Also sicherlich habe ich diese Zeit auch sehr viel in meinem Verein verbracht, ich hab dann also nicht nur eine Mannschaft gehabt sondern vielleicht vier oder fünf und dann die auch teilweise im Liga-Betrieb betreut, da war ich Schiedsrichter.

00:09:52: eigentlich waren die Wochenenden nie Familienwochenenden sondern eher Sportwochenänden.

00:09:58: Aber das kennt ihr vielleicht ganz genauso, wenn ihr Kinder habt im Fußball oder in irgendwelchen Spielsportarten.

00:10:05: Dann geht es meistens immer am Wochenende irgendwo hin und dann wird gespielt und die Eltern fahren mit uns Fans und betreuen und ehrenamtlich unterwegs.

00:10:16: Na ja so bei mir war's halt so.

00:10:19: ich war also immer noch ein Jahr, aber einen Jahr lang habe ich voll gearbeitet.

00:10:26: Das durfte ich dann, das hat mir irgendwo mal geklappt.

00:10:29: Aber dafür werde ich im nächsten Jahr gar nicht arbeiten und konnte mir ein bisschen Geld ansparen für dieses Sauertjahr.

00:10:39: Und in diesem Sauertjar habe ganz, ganz viele Fortbildung gemacht.

00:10:44: Also alles was ich greifen konnte unternehmerisches Denken, Umgang mit Geld, Verkaufsseminare und weiß ich was alles?

00:10:54: Alles Schweine teuer, den Vera Birkenbier zum Beispiel wäre mir viel zu teuer gewesen.

00:11:00: damals hätte ich mich gar nicht leisten können.

00:11:04: aber ja... Und ein Seminar war dann doch mal von Vera Birckenbier was in Berlin war, also nicht so weit weg und es war auch erschwinglich.

00:11:14: Es war einfach weil da halt fünfhundert Leute drin gesessen haben und jeder hat da so seine dreihundert Euro bezahlt.

00:11:23: Also das war schon eine schöne Einnahme von der jungen Dame da zu der ich dann am Ende hingegangen bin und hatte vorher vom Bücherstand noch ein Buch von ihr gekauft und gesagt, oh, da bin ich stehen!

00:11:35: Ich gehöre übrigens zur ihrer Hassgruppe.

00:11:38: Ach, sie sind Lehrer.

00:11:40: Das kam dann wirklich.

00:11:41: Er sagt ja genau weil sie wetterte immer über Lehrer und das die also immer noch in ihrem eigenen Saft schmoren und nie so richtig offen sind für neue Ideen und so.

00:11:54: Aber er ergänzte dann sofort Ja aber Sie sind hier!

00:12:00: Und das war was Entscheidendes.

00:12:01: Er sagte wenn Sie schon mal hier sind passen wir mal auf.

00:12:04: da hinten ist Dr.

00:12:05: Dieter Böhm der organisiert gerade so eine Pilotgruppe von Pädagogen oder welche die pädagogisch unterwegs sind.

00:12:13: Wenn sie Lust haben, dann können Sie mal gucken ob da noch Platz ist und ich bin sofort dabei.

00:12:22: und vierzehn Tage später war ich saß sich bei ihrem Wohnzimmer und dann war ich Mitglied ihrer Pilotgruppen was natürlich super toll war.

00:12:30: Und dann war es so aufgeregt, ich weiß nicht oben in Osterholzscharmenbeck, dass sich sogar meine Tasche bei ihr liegen ließ.

00:12:38: und naja das ist noch eine andere Geschichte.

00:12:41: Na ja aber tatsächlich so ging's dann also los und das war dann im Prinzip lag die Lernwerkstatt schon auf ein bisschen stabileren Füßen und die Umsätze waren dann schon fünftstellig und das war dann schon ein bisschen mehr.

00:13:01: Und nach und nach sagte ich dann auch, Mensch Anne, das wäre toll wenn du mit mir zusammenarbeiten würdest.

00:13:09: Mir war erst ein bisschen skeptisch ob wir uns das leisten können, mal hin ist es ja ein Lohn und viel Lohnebenkosten und tatsächlich ist es so.

00:13:17: also wenn man relativ wenig Mitarbeiter hat dann ist es eigentlich für das die Firma mit am schwersten.

00:13:23: Ab hundert Mitarbeiter aufwärts soll es noch insgesamt vom Handling her und vom Gewinn hier doch deutlich besser werden, aber nah.

00:13:32: Und mit Anna hat das also super gut funktioniert.

00:13:35: Eins zwei drei feierten wir denn schon unser zehnjähriges, dann das fünfzehnjährige zwischendurch noch eine andere Sache und entstanden sind natürlich auch wirklich im Laufe der Jahre also revolutionäre Sachen.

00:13:50: Also das, was ich mir immer vorgenommen habe gesagt, es müsste doch ein Lernsystem geben, wo ein Schüler nichts mehr vergisst wenn er das will nicht?

00:13:59: Wenn er den entsprechenden Ehrgeiz und selbst Disziplin aufbringt dann würde er tatsächlich mindestens neunzig Prozent von seinem Lernstoff behalten.

00:14:12: im Moment ohne Lerntechniken sind etwa zehn Prozent.

00:14:16: Das gilt übrigens auch für Studenten und für Azubis, ich weiß nicht was alles.

00:14:21: Also wenn man das ohne System macht dann fallen einem neunzig Prozent etwa weg.

00:14:31: Da muss sich etwas machen und da habe ich tatsächlich dieses NHS entwickelt also Neuronales-Aplagelsystem, Studiersystem.

00:14:38: erstmal für Studentinnen und dann habe ich gesagt warum nicht eigentlich auch für Schüler?

00:14:42: ist die Frage.

00:14:43: Dann haben wir natürlich die ganze Trainerausbildung, alles was wir sozusagen in Lernmethoden entwickelt haben kriegen unsere Trainer eins zu eins und ziemlich intensiv vermittelt so dass sie denn also ebenfalls Coaching machen können, Seminare geben usw.

00:15:01: Also davon haben wir mittlerweile schon hundert.

00:15:04: etwa freue ich mich darüber.

00:15:06: dann hatten wir als Innovation wo ich ja viele Seminare in Schulen schon gegeben habe, kommt nochmal zur Fünf B und bringt den mal Lernen bei.

00:15:17: Da bin ich dann einen Tag und streng mich natürlich an.

00:15:19: die Kinder sind euphorisiert sie haben Spaß gehabt wir haben viel gelacht usw.

00:15:25: Und wenn manchmal nicht mal der Lehrer hinten drin ist, dann verwässert das dann irgendwann mal.

00:15:30: und dann gibt es natürlich welche die sagen oh ich hab weiterhin Mindmaps gemacht aber viele machen das halt nicht mehr.

00:15:37: Und deswegen habe ich irgendwann mal gesagt zur Schule, Mensch, es ist nicht viel effektiver wenn ihr mir zehn, fünfzehn, zwanzig vielleicht fünfundzwanzig Kinder gebt.

00:15:48: Ein verantwortlichen Lehrer und ich mache aus den Schülercoaches.

00:15:52: Und diese Schülercoachs werden dann so gut gebrieft von uns dass die wiederum ihren mit Schülern vor Ort sozusagen weiterhelfen können.

00:16:03: Und dieses Lernen durch Lehren ist ja nur wohl die effektivste Form des Lernens schlechthin, oder zum Beispiel alles was mit Mind Mapping zu tun hat.

00:16:15: also da geht es nicht nur darum fertige Mindmaps anzulegen.

00:16:19: davon haben wir jetzt ungefähr tausend oder Tausend Fünfhundert sogar.

00:16:24: mittlerweile habe ich den Überblick verloren aber das sind schon mindestens vierstellig das Lernen, das Mindmapping beizubringen.

00:16:33: Also selber seine Themen aufzuarbeiten schneller lesen können besser rechnen können als diese Dinge nicht.

00:16:41: also erst sich dann plötzlich eine Grundschule zum mit der Grundschulle zu tun hatte Dann haben wir halt neue Rechenwege erfunden und Kindern gezeigt wie man bildlich Zahlen verstehen kann.

00:16:53: Und es ist so schön wenn man Kind auf Kinder trifft die wirklich denken sie wären Unvollständig.

00:17:02: Die werden nicht wertvoll, sie wären dumm.

00:17:07: Also weil es einfach nicht verstanden haben.

00:17:09: und die anderen verstehen so weiter.

00:17:11: Und dann zeigt man ihnen wie leicht das eigentlich ist und was man damit sogar spielerisch gerne machen könnte.

00:17:18: und die Verstehen denn die Zahlen?

00:17:21: Dann ist das eine andere Welt plötzlich, die sich für Sie aufmacht.

00:17:27: oder jemand der zu mir kam und sagt Mensch Ich möchte Mathe besser können.

00:17:32: Dann sollte er die Sachaufgabe vornehmen und stellte sich raus, der Fünftklässler konnte nicht lesen gar nicht.

00:17:39: Er sagte mir lieber Freund wie ist denn das passiert?

00:17:45: Corona derzeit wäre erste und zweite Klasse gewesen ja und in der dritten Klasse hatten mittlerweile die Mitschüler irgendwie zu Hause gelernt eher noch nicht.

00:17:57: Dann sind die aber einfach weitergegangen im Stoff und dann hat er praktisch immer gehört, was der Nachbar vorgelesen hat.

00:18:05: Und dann hat das nachher plappert, sodass es also kaum jemand mitbekommen hat, dass er überhaupt nicht lesen kann.

00:18:13: Acht Wochen später konnte er lesen!

00:18:16: Den habe ich so neugierig gemacht und ihm die eine oder andere Technik gezeigt.

00:18:22: Aber pass auf, ich zeige dir das jetzt!

00:18:25: Wir lesen abwechselnd, du einen Abschnitt, ich einen abschnitt... Und dann gebe ich dir zu Hause ein Buch mit.

00:18:32: Das war Tommy Tropf.

00:18:33: Dann liest du diesen Abschnitt zur Ende.

00:18:37: Als er wiedergekommen ist, hat er heimlich.

00:18:40: den ganzen, das ganze Kapitel gelesen.

00:18:43: Das ist aber eigentlich gar nicht... Da hatte man Spaß gemacht!

00:18:46: Ich wollte wissen wie es weitergeht und am Ende war's tatsächlich dann so dass er denn das komplette Buch gelesen hat und war also plötzlich in die Welt der Bücher eingetaucht.

00:18:59: Und das ist das was mich so antreibt.

00:19:01: und bei all dem was wir im Laufe der zwanzig Jahre gemacht haben war immer eines ganz weit oben des Lernen soll Freude machen.

00:19:12: Denn wir können natürlich so oft, wie wir wollen sagen, lebenslanges Lernen oder lebensbegleitendes lernen und natürlich jetzt mal wieder geeinigt also irgendwie eine Truppe die Denkensichten immer sowas aus sagt Ja das kann ich ja erzählen aber Ich muss es doch erklären warum?

00:19:32: wofür ist es gut wenn ich zum Beispiel auch Also das sage ich meinen Schülern auch immer also Coaches Sag was ist die wichtigste Frage?

00:19:41: Die Frage nach dem warum.

00:19:43: Warum der ganze Scheiß hier, warum soll ich das lernen?

00:19:47: und wenn der Lehrer dann sagt na weil es im Lehrplan steht denn es ist die blödeste Antwort die er hätte geben können.

00:19:53: Wenn er den Kind aber sagen würde nur pass mal auf je mehr du lernst desto mehr Nervenbahnen hast du bei dir im Hörn und je mehr nervenbahen Du hast desto mehr können deine Gehirnzellen neue Informationen andappen.

00:20:09: Denn die haben so Klebstoff dran und wenn da nicht zu viel drin ist in der Birne, dann finden sie kein Andockstation.

00:20:17: Wenn aber ganz viel drinnen ist, dann fallen das gar nicht mehr durch.

00:20:22: Also musst du neugierig sein!

00:20:24: Du musst versuchen Dinge spannend zu machen.

00:20:31: Fantasie mit einsetzen alles sowas.

00:20:33: Das wäre doch ein Grund, wirklich viel zu lernen.

00:20:38: Und wenn das der Schüler immer noch nicht versteht, dann muss man es halt nochmal machen oder auch nochmal.

00:20:43: Je nachdem... Also das ist das was mich angetrieben hat.

00:20:47: Wir haben unser Fest gehabt Es hat richtig Spaß gemacht.

00:20:52: Wir haben etwa dreihundertfünfzig Gäste gehabt.

00:20:55: Aber stolz sind wir natürlich auch Ist doch klar Als wir voriges Jahr den Shop umgezogen haben, ist uns erst mal klar geworden wie viele Produkte wir überhaupt entwickelt haben und wieviele Leute das schon gewollt haben.

00:21:09: Also wir haben hier bei uns in der Akademie drei Landkarten einmal von Deutschland, einmal von der Schweiz und einmal von Österreich.

00:21:17: und dann sieht man vier.

00:21:18: eine Weltkarte hat man auch und da sieht man oh das sind aber ganz schön viele Orte wo in Deutschland bei euch eingekauft wurde.

00:21:28: Und dann sehen wir in Österreich, auch guck mal her.

00:21:30: Das ist ja schon ziemlich voll.

00:21:32: und in der Schweiz vor allen Dingen im Norden bei die ja Deutsch sprechen.

00:21:37: Ja...und dann haben wir mal geguckt wie viele Daten also wie viel Kundendaten mussten wir denn rübernehmen?

00:21:46: Wir haben festgestellt, wir haben dreizehntausend Kunden!

00:21:49: Und die kommen nicht nur aus diesen drei Ländern sondern sie kommen aus insgesamt fünfundzwanzig Ländern Nicht nur aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.

00:21:59: Und auch nicht aus Belgien oder Luxemburg.

00:22:01: Da kommen die natürlich auch her aber auch Chile, Mexiko, China, Senegal... Ach weiß ich es ist Wahnsinn wo Leute bei uns schon eingekauft haben und das macht natürlich auch stolz.

00:22:19: Jetzt stürzen wir, haben wir also genug zurückgeblickt?

00:22:23: und jetzt stürzten wir uns in neue Zeiten.

00:22:26: Jetzt kommt nämlich der Kongress und es könnte sein dass er sogar schon läuft.

00:22:32: Also guck einfach mal rein und dann kriegst du so einen kleinen Eindruck davon was wir schon so auf die Beine gestellt haben.

00:22:41: In diesem Sinne herzlichst dein Jens!

00:22:52: und mit Jens Vogt.

00:22:54: Gern lade ich dich ein uns zu besuchen.

00:22:56: online, findest du uns unter akademie-pür-lernenmethoden.de unseren großen Online Shop unter mindmaps-shop.de oder du kommst direkt vorbei in Fürstenwalder an der Spree in der neuen Spree Straße Nummer zwei.

00:23:18: wir freuen uns auf Dich Dein Jens.

Über diesen Podcast

In diesem Podcast dreht sich alles rund ums Lernen. Ich werde dich in die Geheimnisse der Arbeitsweise unseres Gehirns einweihen, neueste Methoden zum Lernen vorstellen und dich an meinen Erfahrungen als Lehrer, Coach und Methodenentwickler teilhaben lassen.

Immer wieder werde ich für dich interessante Interviewpartner haben, die etwas zum Thema Lernen zu sagen haben.
Meine Interviewpartner mit Hirn berichten...

von ihren eigenen Entwicklungen
von ihren Seminaren
von ihren Erfahrungen beim Studieren
von ihren Erfahrungen, was Gedächtnistraining oder Gehirnaufgaben ihnen gebracht haben.
von ihren Ansichten zum Thema Schule und Bildungssystem
von ihrer Mission, das Bildungssystem zu verbessern
von ihrer erfolgreichen Lehrtätigkeit
von ihren Fehlern und wie sie damit umgegangen sind
von ihren Topleistungen
von ihrem Umgang mit Lernschwächen, mit Dyskalkulie und Legasthenie

von und mit Jens Voigt

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